Virtuelle Produktentwicklung und neue Verfahren in der Bekleidungsindustrie

Die Textil- und Bekleidungsindustrie hat einen immer stärker steigender Bedarf an Fachkräften mit Kenntnissen im Umgang mit neuen Materialien, Prozessen, Verfahren und Anforderungen potentieller neuer Kunden und Entwicklungspartner, aber auch mit der Entwicklung und Produktion von Klein- und Kleinstserien bis hin zu Stückzahl eins.

Neben einem Grundverständnis der 2D-Entwicklung (Schnitt) sind dafür aber vertiefende Kenntnisse im Umgang mit 3D-Entwicklung, virtueller Darstellung in 3D und Made-to-Measure in 3D vonnöten. Ebenso ist es für diese Fachkräfte notwendig zu verstehen wie man zu einer virtuelle Repräsentation eines Menschen - dem so genannten (Scan-)Avatar - kommt. Weitere relevanten Themen in diesem Zusammenhang sind Flächensimulation und -darstellung von Geweben und Gestricke, Grundkenntnisse des Color-Managements; Darstellung platzierter Drucke in 3D und Digitaldruck sowie Rahmenbedingungen für automatisierten Einzellagenzuschnitt.

(Abbildung: Ausschnitt aus einem Entwurf von Olga Spintschweski, 2005, www.vibinet.de)